Veröffentlichung der Unterlagen zum Planänderungsverfahren der Anschlussstelle Borsigallee
Für das Bauvorhaben A66 Riederwaldtunnel liegt der Planfeststellungsbeschluss des damaligen Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vom 6. Februar 2007 vor, der zuletzt durch den Planfeststellungsbeschluss vom 24. Oktober 2025 – 0458-VI-061-k-04-00397#2022-00002 geändert wurde.
Die Autobahn GmbH des Bundes hat für das o. g. Bauvorhaben gem. § 17d FStrG i. V. m. §§ 76 Abs. 1, 73 HVwVfG die Durchführung eines weiteren Planänderungsverfahrens betreffend die Anschlussstelle (AS) Borsigallee beantragt.
Zur Anhörung der Öffentlichkeit wird der geänderte Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) in der Zeit vom 18. März bis 17. April 2026 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Darmstadt unter der Rubrik: „Menü / Veröffentlichungen und Digitales / Öffentliche Bekanntmachungen / Verkehr / Straßen“ veröffentlicht (https://rp-darmstadt.hessen.de/veroeffentlichungen-und-digitales/oeffentliche-bekanntmachungen/verkehr/strassen).
Verfahrensführer für das Anhörungsverfahren ist das Regierungspräsidium Darmstadt. Anfragen sind während des Zeitraums der Veröffentlichung der Planunterlagen an das Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 33.1 (Postanschrift: Regierungspräsidium Darmstadt, 64278 Darmstadt, E-Mail: poststelle(at)rpda.hessen.de) zu richten.
Zudem werden der Inhalt dieser Bekanntmachung und die geänderten Planunterlagen über die o. g. Internetseite des Regierungspräsidiums Darmstadt und das UVP-Portal des Landes Hessen (https://www.uvp-verbund.de/he) zugänglich gemacht (§ 20 Abs. 2. S. 2 UVPG).
Über das Planänderungsverfahren zur Anschlussstelle Borsigallee
Bisher endet die A66 aus Fulda an der provisorischen Anschlussstelle Bergen-Enkheim.
Mit Fertigstellung der Anbindung der A66 an die A661 wird östlich des Riederwaldtunnels die neue Anschlussstelle Borsigallee entstehen.
Bezüglich der im Jahr 2007 planfestgestellten Form der Anschlussstelle Borsigallee wurde Optimierungspotenzial festgestellt. Dieses soll nun im Zuge einer Planänderung umgesetzt und zum Baurecht geführt werden.
Die neue Form der Anschlussstelle entspricht den „Richtlinien für die Anlage von Autobahnen“ (RAA), die im Jahr 2009 eingeführt wurden. Zudem ist die Variante mit geringeren Eingriffen in das Grundwasser verbunden und benötigt weniger aufwändige Trogbauwerke.
Im Gegensatz zur vorherigen Planung beinhaltet die neue Anschlussstelle eine Anbindung des Park&Ride Hauses Borsigallee aus beiden Fahrtrichtungen der A66, während die bisherige Planung nur eine Anbindung aus Hanau / Fulda vorsah.