Leitungsbrücke Lahmeyerstraße

Hessen Mobil
Straßen- und Verkehrsmanagement

 

 

Pressemitteilung

 

Wiesbaden, 17.01.2019

 

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A 66 Riederwaldtunnel: Vorgezogene Baumaßnahme "Leitungsbrücke Lahmeyerstraße" beginnt

 

Im Zuge des Großprojektes A 66 Riederwaldtunnel beginnen diese Woche die Arbeiten der vorgezogenen Baumaßnahme "Leitungsbrücke Lahmeyerstraße".

 

Zur Schaffung der Baufreiheit für den Riederwaldtunnel ist es erforderlich, die im Baufeld befindlichen Kabel und Leitungen außerhalb der Tunneltrasse zu verlegen. Um den Betrieb der vorhandenen Leitungen aufrechtzuerhalten, wurde ein neues Versorgungsnetz konzipiert, dass die Tunneltrasse freihält und in Nord-Süd-Richtung verlaufende Leitungen den Tunnel queren lässt. Die Möglichkeit zur Tunnelquerung wird an drei Stellen konzentriert. Sie liegen im Westen (Gleisdreieck) in der Mitte (Lahmeyerstraße) und im Osten (Borsigallee) des Tunnels. Die Kreuzungsstellen werden baulich so umgesetzt, dass vor Bau des eigentlichen Tunnels an den genannten drei Stellen – auf Bohrpfählen gegründet - bereits die Decke des künftigen Tunnelbauwerkes errichtet wird. Auf diesen drei Deckenabschnitten verlaufen die querenden Leitungen in Paketen. Ein solcher Baubschnitt wird als "Leitungsbrücke" bezeichnet.

 

Die Baustelle zur Herstellung der Leitungsbrücke Lahmeyerstraße befindet sich im Kreuzungsbereich der Lahmeyerstraße und der Straße Am Erlenbruch. Die Leitungsbrücke Lahmeyerstraße ist die letzte
der drei Querungsstellen, die hergestellt werden. Jene am Gleisdreieck und an der Borsigallee sind bereits fast fertiggestellt.

 

Der geplante Ablauf der Baumaßnahme:

 

- Baustelleneinrichtung

- Abbruch eines Schuppens sowie einer Garage Am Erlenbruch 131

- Fällung von 15 Bäumen bis Ende Februar 2019

- Ab Februar: Kampfmittelsondierung

- Ab April: Baugrubenumschließung (Verbau) sowie Bohrpfahlarbeiten

- Im Anschluss daran: Erdarbeiten sowie die eigentliche Herstellung des Deckels

- Abschließend: Leitungsverlegung auf dem neu hergestellten Deckel. 

 

Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Ende 2020 geplant.

 

Westlich der Leitungsbrücke Gleisdreieck bzw. östlich der Bebauung der Borsigallee werden zur Jahresmitte probeweise Spundwände eingepresst. Untersucht wird hierbei, welche Einbringverfahren bzgl. der Kriterien Lärm und Erschütterungen bevorzugt zu verwenden sind.

 

Zur Durchführung der Gesamtmaßnahme ist es erforderlich, verschiedene Verkehrsphasen einzurichten. Die Stadtbahn sowie der Straßenverkehr werden mit Hilfsbrücken über die Baugrube geführt. Hierzu wird in den Sommerferien 2019 ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. 

 

Über die einzelnen Bauabschnitte wird Hessen Mobil jeweils separat informieren. 

 

Durch emissionsarme Bauverfahren und den Einsatz moderner Baugeräte sowie von Lärmschutzwänden werden Emissionen wie Staub, Lärm und Erschütterungen reduziert. Baubegleitend dazu wird die Einhaltung der gesetzlichen Lärmgrenzwerte kontinuierlich überwacht.

 

Weitere Informationen zur Gesamtmaßnahme und Hessen Mobil finden sich unter riederwaldtunnel.de bzw. mobil.hessen.de oder verkehrsservice.hessen.de

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Pressekontakt:

 

Stefan Hodes
Büro des Regionalen Bevollmächtigten Rhein-Main
Welfenstraße 3a
65189 Wiesbaden
Tel.: (0611) 765 3704
Fax: 0611-765-3900
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