Kanalbauarbeiten werden fortgeführt

 

 

 

Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

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Riederwaldtunnel: Kanalbau und Baumfällungen stehen an

 

(ffm) Vor dem Bau des Riederwaldtunnels müssen zuerst Kanäle und Leitungen, die in der Tunneltrasse verlaufen oder sie kreuzen, verlegt werden. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main muss dazu das bestehende Kanalnetz umbauen. Dafür werden unter anderem in der Straße Am Erlenbruch zwei Kanäle neu gebaut, die nördlich und südlich des geplanten Tunnels das Abwasser aufnehmen und Richtung Westen ableiten. Beide Kanäle werden bis 2020 in mehreren Bauabschnitten erstellt. Der erste Abschnitt des sogenannten Südsammlers befindet sich bereits im Bau und wird voraussichtlich Mitte 2019 fertiggestellt.

 

Der Bau des Nordsammlers erfolgt nördlich der heutigen U-Bahn-Trasse von der A661 bis zur Borsigallee. Dabei wird der neue Kanal DN 2000 überwiegend in offener Bauweise hergestellt. Die eigentliche Baumaßnahme beginnt voraussichtlich Ende März 2019.

 

Im Vorgriff auf den Bau des Nordsammlers müssen in der Hänischstraße neun Eschen gefällt werden. Die Baumfällarbeiten sind für die sechste Kalenderwoche geplant.

 

Rechtsgrundlage für die Baumfällungen und die Kanalbaumaßnahmen ist der Planfeststellungsbeschluss des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung vom 6. Februar 2007 und der für die Leitungsbaumaßnahmen relevante Planänderungsbeschluss vom 21. Februar 2017. Dieser Planänderungsbeschluss ist seit 4. April 2017 rechtskräftig und bildet somit die Grundlage für die Baumfällungen und den Beginn der Kanalbaumaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt. Als Ausgleichsmaßnahme für die Fällung von Bäumen im Zuge des Baus des Riederwaldtunnels wird eine etwa vier Hektar große Fläche in Goldstein aufgeforstet.

 

Die Stadtentwässerung wird die Öffentlichkeit und die Anlieger über den genauen Ablauf der Kanalbaumaßnahmen und die Bauzeiten detailliert informieren.

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