Einpressversuche für Spundwände

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Arbeiten am Gleisdreieck und im Teufelsbruch

 

Im Zuge der Bauvorbereitung für den Riederwaldtunnel steht unter anderem auch die Beurteilung von wirtschaftlichen Bauweisen im Fokus. Gerade die Themen Lärmemissionen und Erschütterungen während der späteren Baumaßnahme erfordern vertiefende Untersuchungen. Es ist zu klären, mit welchen Einbringhilfen unterschiedliche Spundwandprofile mit den erforderlichen statischen Abmessungen für den Baugrubenverbau eingepresst werden können und wie diese Verfahren, neben den technischen Erkenntnissen, hinsichtlich Kosten und Zeit zu beurteilen sind.

 


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Eingepresste Stahlspundbohlen

 

Als mögliche Einbringhilfen werden Lockerungs- und Austauschbohrungen mit unterschiedlichen Spundwandprofilen untersucht. Hierbei wird entweder der Untergrund durch Bohrungen aufgelockert oder der bestehende Boden durch ein Sand-/Kiesgemisch ausgetauscht. Somit können die Spundbohlen schneller und ohne größeren Widerstand eingepresst werden. Durch diese Maßnahmen können Erschütterungen und Lärm reduziert werden.

 


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Großbohrgerät im Einsatz

 

Die Einpressversuche werden an zwei getrennten Standorten durchgeführt. Hinsichtlich des Einpressens unterscheiden sich die beiden Standorte am Gleisdreieck und im Teufelsbruch durch ihre geologische Baugrundschichtung. Die Arbeiten werden bezüglich der auftretenden Lärmemissionen und Erschütterungen messtechnisch überwacht.

 


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Spundbohlenpresse im Einsatz

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