Baustelle zum Anfassen

 

Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement
 

Pressemitteilung

 

Wiesbaden, 28.06.2018 

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A 66 Riederwaldtunnel: Bürgerinformation zu den Lärmschutzmaßnahmen
 

Regelmäßig lädt Hessen Mobil zu Bürgerinformationsveranstaltungen ein, um über die Arbeit an Großprojekten zu informieren. Anlässlich der Veranstaltung "Baustelle zum Anfassen" gewannen heute interessierte Bürger einen umfassenden Einblick in die Maßnahme Riederwaldtunnel. Schwerpunkt waren dabei die Lärmschutzmaßnahmen. An der Baustelle der Leitungsbrücke Gleisdreieck bestand die Möglichkeit, persönlich den Baulärm vor und hinter den Lärmschutzwänden sowie die Erschütterungen wahrzunehmen.

 

Aktuell werden Stahlspundwände der Baugrubenumschließung in das vorab durch Bohrungen aufgelockerte Erdreich einvibriert. Im näheren Umkreis der Baumaßnahme können Erschütterungen deshalb leider nicht ganz vermieden werden. Mit einer Gesamtlänge von 70 Metern schützen acht Meter hohe mobile Lärmschutzwände die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung und die Pestalozzischule vor Baulärm. Deren Funktionsweise und Wirkung konnte die interessierte Bevölkerung jetzt somit quasi live erleben. Experten von Hessen Mobil, der beauftragten Baufirmen sowie Ingenieurbüros standen zur Verfügung, um Auskunft über die Umsetzung des Bauverfahrens und die messtechnische Begleitung in Bezug auf Baulärm und Erschütterungen zu geben.

 

Jürgen Semmler (Hessen Mobil), Leiter des Dezernats Planung und Bau Riederwaldtunnel: "Indem wir der Bevölkerung die Möglichkeit eröffnen die Bautätigkeit direkt vor Ort wahrzunehmen und sich zu informieren, hoffen wir - auch hinsichtlich künftiger Bautätigkeiten - auf verstärkte Akzeptanz im Stadtteil".

 

Bevor die Spundwände in den Boden eingebracht werden, wird dieser durch Bohrungen aufgelockert. Dies hat den Vorteil, dass sich der anschließende Vibrationsvorgang mit geringerem Widerstand durchführen lässt. Dabei ird der Vibrationskopf mit einem sogenannten Schutzkamin ummantelt, was zu einer Abschirmung der Lärmquelle und somit einer Reduzierung des Baulärms führt.

 

Der durch die Bautätigkeiten verursachte Lärm wird mit Schallpegelmessungen erfasst. Hierbei kommen geeichte und unmittelbar vor der Messung kalibrierte Schallanalysatoren zum Einsatz. Die Messberichte werden zeitnah auf der Internetseite www.riederwaldtunnel.de veröffentlicht. Mit Erschütterungsmessungen werden zudem die Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden und die baulichen Anlagen überwacht und beurteilt.

 

Deutlich wurde: Baubegleitend werden die zum Schutz der Bevölkerung einzuhaltenden Werte für Lärm und Erschütterungen überwacht, ausgewertet und im Bedarfsfall Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die in den entsprechenden Alarm- und Handlungsplänen definierten Maßnahmen und Kriterien stellen im Falle einer Überschreitung der Richt- /und Anhaltswerte sicher, dass dem Schutzbedürfnis der Anwohnerinnen und Anwohner in besonderem Maße Rechnung getragen wird.

 

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de

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Pressekontakt: 

 

Stefan Hodes

 

Hessen Mobil
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