A 66 Riederwaldtunnel: Fällungen von Bäumen

Im Riederwald werden in der siebten Kalenderwoche Bäume im Bereich des künftigen Tunnelbetriebsgebäudes zwischen Flinsschtraße und Mergenthaler Straße gefällt.

Im Bereich dieser Bäume verläuft künftig die Versorgungstrasse, in der die Leitungen zwischen dem Betriebsgebäude und dem Tunnel verlegt werden.
Nach Entnahme der Bäume erfolgt zunächst eine Kampfmittelsondierung auf „Großkaliber“ d.h.  der Baugrund wird auf dort befindliche größere Sprengkörper untersucht. Dabei wird der Untergrund bis zu einer Tiefe zwischen 5 und 8 m sondiert.
Die nach Rodung der Wurzelstöcke durchzuführenden Tiefbauarbeiten werden durch einen Feuerwerker begleitet, der auf möglicherweise verbliebene „Kleinkaliber“ Sprengkörperfunde achtet. 
Der Baubeginn für das angrenzende Tunnelbetriebsgebäude ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen. In diesem Zusammenhang wird auch die Versorgungsleitungstrasse zur Tunnelröhre hergestellt und mit einem Schutzbauwerk aus Beton ummantelt.

 

Hintergrund:
Der Riederwaldtunnel ist zentraler Bestandteil des 2,2 km langen Lückenschlusses zwischen der A 66, die Frankfurt a. M. mit Hanau und Fulda verbindet, und der A 661, Ostumgehung Frankfurt. 
Um den unvermeidlichen Verlust an Bäumen und Gehölzen beim Bau des Riederwaldtunnels zu kompensieren, wurde bereits im März 2018 eine Waldneuanlage am Schwanheimer Mainufer mit ca. 12.000 Jungbäumen auf 36.100 qm Fläche durchgeführt. Im Bereich Sausee wurden 2018/2019 zusätzlich 41 Obstbäume gepflanzt. In den Randbereichen des Riederwaldtunnels sind künftig weitere 164 Bäume 1. Ordnung (Wuchshöhe größer 20 m, unterschiedliche standortgerechte Baumarten) vorgesehen. Und schließlich wird nach Fertigstellung des Riederwaldtunnels im Bereich der Straße „Am Erlenbruch“ eine Allee aus 84 Großbäumen gepflanzt.

 

Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West
presse.west@autobahn.de
www.autobahn.de/west

Kontakt

Wenn Sie Fragen und Anregungen haben können Sie uns gerne kontaktieren