Verkehrsminister Al-Wazir besucht Baustelle Riederwald

Pressemitteilung
Wiesbaden/Frankfurt, 20. August 2014

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Minister Al-Wazir sichert fairen Dialog zu Riederwaldtunnel zu
Gesprächsrunde mit Bürgerinitiativen und Abgeordneten

Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat am Mittwoch, 20. August 2014, die Baustelle des Riederwaldtunnels im Osten Frankfurts besucht und Vertretern von Bürgerinitiativen sowie politischer Gremien einen fairen Dialog zugesichert. „Mir sind Offenheit und Transparenz insbesondere bei großen Infrastrukturmaßnahmen wichtig“, sagte der Minister. „Deshalb werde ich den Dialog mit den Menschen in der Region fortsetzen.“ Bei einer Gesprächsrunde erläuterte Al-Wazir den Stand des Projekts und die weiteren Planungen. Der 1,1 Kilometer lange Riederwaldtunnel zwischen den Stadtteilen Fechenheim und Bergen-Enkheim wird zusammen mit dem geplanten Autobahndreieck „Am Erlenbruch“ und der künftigen Anschlussstelle Borsigallee die beiden Autobahnen 66 und 661 verknüpfen. Dies soll den Durchgangsverkehr in Richtung Osten erleichtern und die Wohngebiete Bornheim und Riederwald von Fahrzeuglärm
entlasten. Die Kosten der Gesamtmaßnahme sind auf 320,2 Mio. Euro veranschlagt. Das Vorhaben bewege viele Bürgerinnen und Bürger, sagte der Minister: „Dies zeigen mir nicht zuletzt die zahlreichen Schreiben von Bürgerinitiativen, Anwohnern und Kommunalpolitikern, die mich seit meinem Amtsantritt erreicht haben und in denen Sorgen und Erwartungen formuliert werden.“ Er wies darauf hin, dass Hessen das Projekt im Auftrag des Bundes realisiert und der Planfeststellungsbeschluss für den Tunnel aus dem Jahr 2007 datiert. Im Zuge gerichtlicher Auseinandersetzungen willigte Hessen damals ein, die Tunnelachse zum Schutz des Frankfurter Grüngürtels um sechs Meter nach Süden zu verschieben. Der erste Spatenstich fand im September 2009 statt. Allerdings sind einige Klagen, die insbesondere auf zusätzlichen Lärmschutz zielen, noch offen. Wie Al-Wazir erläuterte, wird derzeit die Baugrube für das Autobahndreieck Erlenbruch ausgehoben. Sie soll bis Ende des Jahres fertig sein. Ferner wird die A 661 auf Grundlage von 1980 stammenden Planfeststellungsbeschlusses für die Frankfurter Ostumgehung zwischen den Anschlussstellen Friedberger Landstraße und Frankfurt-Ost auf vier Spuren verbreitert. Die eigentlichen Tunnelbauarbeiten werden nach derzeitigem Planungsstand ab 2016 beginnen können. Die Fertigstellung wird für das Jahr 2022 angestrebt. Der Minister verwies auf den Koalitionsvertrag, in dem CDU und Grüne eine Verbesserung des Lärmschutzes im Bereich des Autobahndreiecks „Am Erlenbruch“ und des angrenzenden Abschnitts der A 661 vereinbart haben. „Lärmschutzwände und offenporiger Asphalt auf der A 661 sowie passive Schallschutzmaßnahmen werden Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Seniorenheime sowie die Wohn- und Kleingartengebiete besser als bisher schützen. Der Baustellenverkehr soll im Wesentlichen über die A 661 und A 66 abgewickelt werden und sich daher kaum auf die innerstädtischen Straßen auswirken.“

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Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle
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